Dreiländermuseum, Kulturerbe-Museum in Lörrach, Deutschland
Das Dreiländermuseum ist ein Regionalmuseum in Lörrach, das die Beziehungen zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz anhand von Gegenständen aus dem Alltag erklärt. Die Sammlung umfasst Handwerksgegenstände, Möbel, Kleidung und Dokumente, die zeigen, wie Menschen in dieser Grenzregion lebten und miteinander handelten.
Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1755 und fungierte zunächst als Tabakfabrik, bevor es später umfunktioniert wurde. Das Museum selbst wurde 1882 gegründet und besetzt seitdem ein Gebäude, das tiefe Wurzeln in der lokalen Industriegeschichte hat.
Der Name bezieht sich auf die drei Länder, die sich an dieser Grenzregion treffen, und dieser Fokus prägt alles, was man hier sieht. Die Räume zeigen, wie Menschen auf beiden Seiten des Rheins miteinander verflochten sind, indem gemeinsame Handelsrouten, Familienbindungen und alltägliche Praktiken nebeneinander präsentiert werden.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet und bietet Führungen in Deutsch und Französisch an. Gute Beschilderung vor Ort hilft Besuchern, sich zurechtzufinden, und die zentralale Lage in Lörrach ist leicht erreichbar.
Der Dichter Johann Peter Hebel, bekannt für seine alemannische Lyrik, hat in diesem Gebäude unterrichtet, bevor es zum Museum wurde. Diese literarische Verbindung ist heute noch ein wichtiger Teil der Identität des Ortes und zeigt die kulturelle Tiefe der Region.
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