Döhrener Turm, Mittelalterlicher Wachtturm in Südstadt-Bult, Deutschland
Der Döhrener Turm ist eine Warte aus Backstein in der Südstadt-Bult, die auf einer Verkehrsinsel steht und etwa 15 Meter hoch ist. Das Bauwerk hat drei Geschosse mit dicken Mauern, mehrere Schießscharten und einen Kaminraum sowie einen Holzfußboden in der oberen Etage.
Die Warte wurde 1382 als Teil von Hannovers Verteidigungssystem erbaut und enthielt rund 17.000 Ziegel in ihrem Mauerwerk. Sie diente nicht nur der Verteidigung, sondern auch als Zollstation und Überwachungspunkt gegen illegale Holzentnahme aus dem Umland.
Der Turm steht an der Stelle eines Moments, der die Stadt prägte: 1486 verteidigten hier wenige Männer Hannover gegen Angreifer und wurden zur Legende. Die Geschichte zeigt, wie dieser Ort in der Erinnerung der Einwohner lebt.
Das Bauwerk sitzt auf einer Verkehrsinsel an der Hildesheimer Straße, daher ist es von der Straße aus sichtbar und leicht zu erkennen. Beachten Sie, dass der Zugang zum Inneren begrenzt sein kann und es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt, das von außen am besten zu bewundern ist.
Das Gebäude hat eine besondere Leuchtenregelung: Die Beleuchtung läuft nur vom Mittag Oktober bis Anfang März, um dort lebende Fledermäuse während ihrer Ruhezeit zu schützen. Dieser Schutz zeigt, wie das Denkmal heute in seiner Umgebung lebt und mit Natur und modernen Ansprüchen umgeht.
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