St. Severin, Neuromanische Kirche in Mehlem, Deutschland
St. Severin ist eine Kirche mit romanischer Wiederbelebungsarchitektur in Mehlem, die sich durch Rundbogenöffnungen, solide Steinmauern und einen massiven Turm auszeichnet, der sich über die Landschaft erhebt. Das Gebäude beherbergt eine Johannes-Klais-Orgel mit 23 Registern und vier Glocken, von denen die älteste aus dem Jahr 1864 stammt.
Die ursprüngliche Struktur stammt von 1181 und musste mehrfach wieder aufgebaut werden, einschließlich nach Zerstörungen während des Dreißigjährigen Krieges. Ein Blitzschlag 1860 zerstörte große Teile des Gebäudes, ließ aber den Turm stehen, der später in seiner heutigen Form 1863 von Architekt Paul Richard Thomann fertiggestellt wurde.
Die Kirche zeigt religiöse Kunstwerke, die bei der Renovierung 1929 entstanden sind, darunter eine Christus-König-Darstellung in der Apsis. Diese Werke prägen das Erscheinungsbild des Innenraums und erzählen von der künstlerischen Gestaltung des Ortes im 20. Jahrhundert.
Die Kirche ist von der Straße aus leicht zugänglich und bietet Besuchern einen guten Blick auf die architektonischen Details von außen. Für Besucher im Inneren lohnt es sich, Zeit einzuplanen, um die Orgel und die Kunstwerke in der Apsis zu bewundern.
Der Turm der Kirche ist zwischen Koblenz und Bonn einer der höchsten Kirchtürme der Region und wurde nach der Zerstörung durch Blitzschlag vollständig neu erbaut. Seine Fertigstellung 1863 machte ihn zu einem markanten Wahrzeichen des Mehlem-Distrikts.
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