Insulaner, Gipfel in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland
Der Insulaner ist ein künstlicher Berg in Tempelhof-Schöneberg mit einer Höhe von 78 Metern und zwei unterschiedlich steilen Kuppen. Die Anlage bietet Volleyballplätze, Minigolfbahnen und im Sommer ein Badebecken mit Sprungplattformen.
Zwischen 1946 und 1951 wurde dieses Hügel aus 1,8 Millionen Kubikmetern Trümmern der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäude aufgeschüttet. Es entstand aus dem Wiederaufbau Berlins nach der Zerstörung des Krieges.
Die Wilhelm-Förster-Sternwarte und das Planetarium zeigen Himmelserscheinungen und ermöglichen Blicke auf Sterne und Planeten. Der Ort zieht heute Schulklassen und Hobbyastronomen an, die gemeinsam die Natur des Weltalls erkunden.
Der Berg ist leicht zugänglich und bietet verschiedene Routen zum Aufstieg mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Bei schönem Wetter lohnt sich der Besuch wegen der Aussicht und der Freizeitangebote auf dem Gelände.
Der Name entstand durch einen Schulwettbewerb, bei dem zwei Klassen je 100 Mark für den Vorschlag Insulaner erhielten. Diese Geschichte zeigt, wie die Berliner Bevölkerung aktiv an der Gestaltung ihres neuen Umfelds teilnahm.
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