Stadtbad Mitte, Hallenbad und Architekturdenkmal in Oranienburger Vorstadt, Berlin, Deutschland.
Das Stadtbad Mitte ist ein vier Geschosse hohes Schwimmhallengebäude in der Oranienburger Vorstadt und zeigt klare Linien der Neuen Sachlichkeit. Die Fassaden bestehen aus roten Ziegelsteinen, geschnittenen Natursteinen und Keramikteilen, wobei weisse Milchglastüren und Messingteile im Inneren die Badebereiche strukturieren.
Das Bad wurde 1930 nach Entwürfen von Carlo Jelkmann und Heinrich Tessenow eröffnet und enthielt damals das erste öffentliche 50-Meter-Becken Europas. Dieses Schwimmbad war ein Beweis für Berlins Engagement in modernen Infrastrukturen während der Weimarer Republik.
Das Bad wurde als Ort für die Bevölkerung erbaut und diente damals wie heute als Treffpunkt für Nachbarn aus der ganzen Stadt. Man sieht an den Becken und Fluren noch immer, wie der Alltag hier stattfindet, mit Menschen unterschiedlichen Alters, die das Wasser nutzen.
Der Zugang erfolgt bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Einrichtungen sind während der Öffnungszeiten regelmassig erreichbar. Es gibt ausreichend Platz für Umkleideräume und Duschen, sodass man sich in Ruhe vorbereiten kann.
Die ursprünglichen Messingarmaturen und weissen Milchglasleuchten im Eingangsbereich stammen noch aus den 1930er Jahren und zeigen, wie sorgfältig die Details geplant waren. Einige dieser Elemente sind selten anzutreffen, weil viele andere Bauten dieser Zeit umgestaltet wurden.
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