Benediktinerinnenkloster Geisenfeld, Benediktinerkloster in Geisenfeld, Bayern.
Geisenfeld Abbey ist ein Benediktinerkloster in Bayern mit Gebäuden aus verschiedenen Bauepochen, darunter eine Kapelle im Spätromanischen Stil mit Steinfundamenten und Ziegelwerkstöcken. Der noch erhaltene Barockbau zeigt eine Kirchturmarchitektur, die das Gebiet landschaftlich prägt.
Das Kloster wurde 1030 von Graf Eberhard II. und seiner Gattin Adelheit gegründet, nachdem sie ihre Kinder verloren hatten und an einem Ort errichtet wurde, wo ein früheres Gebäude zerstört worden war. Die neue Gründung wuchs zu einem bedeutenden religiösen und wirtschaftlichen Zentrum heran.
Die Abteikirche zeigt ein Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, das die Gründerfamilie darstellt, wie sie ihre Besitztümer der Jungfrau Maria übergibt. Dieses Kunstwerk spiegelt das Vertrauen der Stifter in den geistlichen Schutz ihrer Besitzungen wider.
Der Komplex ist von außen sichtbar und der Kirchturm dient Besuchern als Orientierungspunkt in der flachen Hallertau-Region. Beim Erkunden ist es hilfreich, die unterschiedlichen Baustile zu beachten, da sie die lange Geschichte des Ortes zeigen.
Der Kirchturm wird in der lokalen Gegend als das Wahrzeichen der Hallertau betrachtet und prägt das Bild dieser weiten Hopfenanbauregion. Diese Identifikation mit dem Landstrich zeigt, wie sehr das Kloster über Jahrhunderte hinweg zur Gestalt der Umgebung beitrug.
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