Klosterkirche Maria Medingen, Dominikanerklosterkirche in Mödingen, Deutschland
Die Klosterkirche Maria Medingen ist eine Kirche in Mödingen mit rechteckigem Grundriss, vier Jochen und einer verengten dreiteiligen Chorabschluss. Der Innenraum wird durch rote Stuckmarmorpilaster mit korinthischen Kapitellen strukturiert.
Das Kloster wurde 1246 von Graf Hartmann IV. von Dillingen und seiner Frau Willibirgis gegründet. Der heutige Kirchenbau entstand zwischen 1716 und 1721 unter der Leitung von Dominikus Zimmermann.
Der Innenraum zeigt Merkmale der Barockzeit mit roten Stuckmarmorpilastern und korinthischen Kapitellen, die das Gotteshaus prägen. Die Nonnen, die hier leben, nutzen den Raum täglich für ihre Gebete und Rituale.
Der Kirchenkomplex wird von den Dillinger Franziskanerinnen gepflegt und verwaltet. Ein Montessori-Kindergarten in einem der Nebengebäude zeigt, dass der Ort aktiv genutzt wird.
Johann Baptist Zimmermann schuf zwischen 1719 und 1722 Deckenmalereien, die das Abendmahl im Chor mit alttestamentlichen Motiven umgeben darstellen. Diese Kunstwerke prägen den visuellen Eindruck des Innenraums erheblich.
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