Evangelische Stadtkirche Laubach, Evangelische Kirche in Laubach, Deutschland
Die Evangelische Stadtkirche Laubach ist ein Gotteshaus mit zwei unterschiedlichen Baustilen. Der östliche Teil stammt aus dem 13. Jahrhundert im romanisch-gotischen Stil, während das Kirchenschiff 1702 in Barock errichtet wurde.
Die Kirche wurde erstmals 1057 dokumentiert und war der heiligen Maria gewidmet, damals mit vier Altären ausgestattet. Nach der Reformation wurde das Gebäude umgestaltet und erhielt sein heutiges barockes Aussehen im 18. Jahrhundert.
Die Kirche zeigt Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert mit Darstellungen von Aposteln, dem heiligen Georg und einer schützenden Madonna, die Besucher im Chorraum entdecken können. Diese Kunstwerke stammen aus einer Zeit, als solche bemalten Wände religiöse Geschichten für Menschen erzählten, die nicht lesen konnten.
Das Gebäude wurde zwischen 2008 und 2011 umfassend saniert, mit Reparaturen der Dachstruktur und Wiederherstellung der Innenräume in den Originalfarben von 1702. Besucher sollten wissen, dass die Kirche durch diese Arbeiten in sehr gutem Zustand ist und die Details der barocken Ausstattung gut zu sehen sind.
Ein edler Sitz, der direkt mit dem Schloss verbunden ist, wurde 1737 hinzugefügt und zeigt die enge Beziehung zwischen Kirche und Adelsherrschaft. Im Inneren der Kirche ruht Graf Friedrich Magnus I. in einem alabasternen Grabmal, was seine hohe Stellung und die Bedeutung dieses Ortes für die lokale Herrscherfamilie unterstreicht.
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