Haus Cleff, Historisches Museum in Remscheid, Deutschland
Haus Cleff ist ein zweigeschossiges Wohnhaus aus dem Jahre 1778, das zwei separate Eingänge mit russischen und niederländischen Wappenschildern an der Fassade aufweist. Das Gebäude beherbergt Ausstellungsbereiche und ist mit seiner charakteristischen Architektur ein markantes Beispiel bürgerlicher Bauweise aus dieser Zeit.
Das Haus wurde 1778 errichtet und diente ab 1811 unter französischer Besatzung als Wohnhaus und Rathaus für Bürgermeister Johann Hinrich Sonntag. Die Familie Cleff kaufte das Anwesen 1847 und prägten Remscheids Entwicklung über mehr als 60 Jahre.
Das Haus zeigt die Wohnkultur des Bergischen Landes mit Werken lokaler Künstler wie dem Maler Johann Peter Hasenclever und Gerd Arntz. Die Ausstellungen geben Einblick in die Alltag und künstlerischen Ausdrücke von wohlhabenden Familien der Region.
Das Museum ist derzeit wegen Holzschädlingsbefall geschlossen und wird renoviert, doch das Deutsche Werkzeugmuseum im Komplex hat weiterhin reguläre Öffnungszeiten. Besucher sollten vorher prüfen, welche Bereiche zugänglich sind und wie lange die Restaurierung noch dauert.
Die beiden Eingange mit ihren Wappenschilden stammen aus der Zeit, als das Haus eine doppelte Funktion als Privatwohnung und offentliches Verwaltungsgebaude erfullte. Diese ungewohnliche Anordnung ermoglichte es Besuchern und Bewohnern, die Raume unabhangig zu nutzen und das Haus praktisch als zwei separate Hauser zu behandeln.
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