Jagdschloss Groß Schönebeck, Renaissancejagdschloss in Groß Schönebeck, Deutschland.
Jagdschloss Groß Schönebeck ist ein zweigeschossiges Ziegelgebäude mit frühbarocken Elementen, das am Rand des Schorfheide-Waldes steht und von Resten eines alten Wassergrabens umgeben ist. Das Gebäude wurde später renoviert und beherbergt heute ein Museum mit Dauerausstellungen zur Jagdgeschichte und zur Geschichte der Region.
Der Bau entstand 1545 und wurde 1660 vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm umgebaut, nachdem eine ältere Befestigung zerstört worden war. Der Wiederaufbau machte es zu einem wichtigen Jagdschloss für die brandenburgische Herrscherfamilie während ihrer Zeit in der Schorfheide.
Das Jagdschloss zeigt Stuckarbeiten aus seiner Zeit als königliches Jagdrevier und wird heute als Schorfheide-Museum genutzt, das Ausstellungen über Jagdtraditionen und die Historie der Region präsentiert. Besucher sehen in den Räumen, wie die Jagd einst ein wichtiger Bestandteil des adeligen Lebens war.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, mit erweiterten Öffnungszeiten von Mai bis September, und bietet Gruppenführungen an. Besucher sollten beachten, dass die Lage am Waldrand bedeutet, dass eine Anfahrt mit dem Auto empfehlenswert ist und bequeme Schuhe wegen der umgebenden Wege nützlich sind.
Der Soldat und Reformer Friedrich Wilhelm I studierte während seines Aufenthalts hier seine administrativen Strategien, die später Preußen umgestalteten. Das Schloss war also nicht nur Jagdrevier, sondern auch ein Ort, an dem wichtige politische Ideen entwickelt wurden.
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