Schloss Vornbach, Baudenkmal in Neuhaus am Inn, Deutschland
Schloss Vornbach ist ein Bauwerk an der Isar gelegen, das frühere Benediktinerkloster-Gebäude mit Elementen der Renaissance verbindet. Der Komplex zeigt sich mit einem gestalteten Hof, der die architektonische Entwicklung über die Jahrzehnte widerspiegelt.
Das Gebäude begann 1094 als Benediktinerkloster und wurde später als weltliche Residenz umgestaltet. 1857 kaufte Emil von Schaezler das Anwesen und führte bedeutende Renovierungen durch, die es in sein heutiges Aussehen überführten.
Das Schloss zieht über die Jahre hinweg Künstler an, die hier ihre Ateliers eingerichtet haben und der Ort wurde zum Treffpunkt für kreatives Schaffen. Besucher können heute noch die Spuren dieser künstlerischen Tätigkeit in den Räumen entdecken.
Der Ort ist heute in Privatbesitz, aber geführte Touren können arrangiert werden, um die Gebäude und Gärten zu erkunden. Das jährliche Schlossparkfest im Sommer ist ein guter Anlass für einen Besuch mit öffentlichem Zugang.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Schloss als Lazarett genutzt und beherbergte später den bekannten Maler Arnulf Rainer in seinem Ostflügel. Diese Dualität aus militärischer Vergangenheit und künstlerischer Gegenwart prägt seinen Charakter noch heute.
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