Steinburg, Niederungsburg und Wallburg in Süderau, Deutschland.
Steinburg ist eine archäologische Anlage mit zwei Befestigungen: eine Flachlandburg und eine keltische Höhensiedlung mit Steinwällen und Erdwerken. Die gesamte Fortifikation erstreckt sich über mehrere Kilometer und zeigt die kraftvollen Verteidigungsstrukturen, die das Gelände prägen.
Die Anlage wurde von Kelten erbaut und diente als befestigter Handelsplatz und Schutzraum. Das Basalt-Material stammte aus den nahegelegenen Vulkankegeln und wurde systematisch für die Befestigungsmauern verwendet.
Das Museum zeigt Funde aus keltischer Zeit, die bei Ausgrabungen an der Anlage entdeckt wurden. Besucher können sehen, wie die Keltinnen und Kelten hier lebten und welche Handwerkstechniken sie nutzten.
Das Gelande hat unebenes Terrain mit teilweise steilen Hangen, daher sollte man gutes Schuhwerk tragen. Der Zugang zu verschiedenen Teilen der Anlage erfordert in manchen Bereichen etwas Aufmerksamkeit wegen der naturlichen Erosion.
Die Archäologen fanden Hinweise darauf, dass die Bevölkerung hier Münzen prägten und lebhafte Handelsbeziehungen über große Entfernungen unterhielten. Dies macht die Anlage zu einem wichtigen Knotenpunkt in einem antiken Handelsnetzwerk.
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