Finnensiedlung, Wohnsiedlung in Höhenhaus, Deutschland.
Die Finnensiedlung besteht aus 158 holzernen Doppelhäusern mit dunkel gefärbten Fassaden, weißen Fensterrahmen und Satteldächern, die auf einzelnen Grundstücken von etwa 400 Quadratmetern stehen. Jedes Haus hat einen zugehörigen Garten und einen Keller mit ursprünglichen Sanitäranlagen aus der Entstehungszeit.
Die Siedlung wurde von 1942 an erbaut, um Familien unterzubringen, die bei Bombenangriffen auf Köln ihre Häuser verloren hatten. Der Bau bot schnelle und standardisierte Lösungen für die Wohnungsnot nach den Kriegszerstörungen.
Die Siedlung zeigt, wie Wohnhäuser in den 1940er Jahren für normale Familien gebaut wurden, mit einfachen, funktionalen Designs, die sich wiederholen. Die Häuser und Gärten bilden ein Muster, das Besuchern zeigt, wie Menschen damals zusammen leben sollten.
Die Siedlung besteht heute aus Privatwohnungen und ist nicht für öffentliche Besichtigungen konzipiert, daher können Besucher sie am besten von außen erkunden. Der beste Weg, die Anordnung und das Erscheinungsbild kennenzulernen, ist ein Spaziergang durch die Straßen des Viertels.
Die Anordnung der Häuser sollte ursprünglich die Form eines finnischen Dolches bilden, ein ehrgeiziges Designkonzept, das wegen Bauzwängen nie vollständig umgesetzt wurde. Diese unvollendete geometrische Vision ist heute nur noch auf alten Luftaufnahmen vollständig erkennbar.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.