Rote Maaß, Steinkreis in Damp, Deutschland.
Die Rote Maaß ist ein Steinkreis im Norden Deutschlands mit neun Granitblöcken, die in einem Durchmesser angeordnet sind und auf Kardinalpunkte ausgerichtet wirken. Die Steine werden von rechteckigen Steinsetzungen begleitet, die den zentralen Bereich strukturieren.
Der Steinkreis entstand in der Zeit nach christlichen Umwälzungen zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert. Die Anlage wurde erst 1964 wiederentdeckt, als sie in einer Waldlichtung freigelegt wurde.
Die Anlage zeigt Merkmale von Versammlungsorten alter Gemeinschaften, wobei die angeordneten Steine auf organisierte Treffen hindeuten. Die Anordnung der Blöcke und begleitenden Steinlinien vermittelt einen Eindruck davon, wie Menschen hier zusammenkamen.
Der Ort liegt in einem Waldbereich und ist über markierte Pfade erreichbar, die gut sichtbar sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und genug Zeit mitbringen, um die Steine aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Der Name Maaß könnte aus einer alten germanischen Sprache stammen und bedeutet möglicherweise Versammlungsort oder Sumpfland. Diese Deutung ist unter Fachleuten umstritten und bleibt bis heute Gegenstand archäologischer Diskussionen.
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