Gut Holdheim, Geschütztes Herrenhaus in Oberneuland, Deutschland.
Gut Holdheim an der Apfelallee ist ein neoklassizistisches Herrenhaus mit steinernen Säulen an der Fassade und einem umgebenden Landschaftspark. Das Gebäude wurde in Wohneinheiten aufgeteilt, wobei die historische Schutzstellung gewahrt blieb.
Im Jahr 1809 kaufte Senator Johann Friedrich Abegg das Grundstück und ließ das bestehende Holzgebäude durch ein neues Herrenhaus ersetzen. Der Architekt Hinrich Kaars schuf einen bedeutenden Neubau im neoklassizistischen Stil für die Familie.
Die Anlage wurde lange Zeit von Familie Abegg bewohnt und prägte das Bild von Oberneuland als gehobenes Wohngebiet. Heute ist sie ein sichtbares Zeichen der bürgerlichen Architektur des 19. Jahrhunderts in dieser Gegend.
Das Gelande ist heute privatisiert und kann von außen besichtigt werden, aber der Zugang zum Inneren ist nicht offentlich. Besucher konnen die Außenansicht und den Parkbereich von der Straße aus bewundern.
Eine Feldsteingrotte auf dem Gelande wurde 1874 vom Arzt Gustav Woldemar Focke gebaut, der auch seltene Pflanzen in den Park einfuhrte. Diese botanische Sammlung machte die Anlage zu einem Ort von wissenschaftlichem Interesse in der Region.
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