Fürstenallee, Baudenkmal in Lippe, Deutschland.
Die Fürstenallee ist eine Baumstraße in der Nähe des Teutoburger Walds, die sich über etwa drei Kilometer erstreckt. Sie wird von vier Reihen alter Eichen begrenzt, die ein markantes Tor der Vegetation bilden.
Die Allee wurde zwischen 1725 und 1730 von den Grafen von Lippe als Zugangswweg zu ihrem Jagdschloss in Oesterholz angelegt. Sie prägt seit fast drei Jahrhunderten die Landschaft dieser Region.
Die Allee trägt ihren Namen nach den Fürsten von Lippe, die sie als Zeichen ihrer Macht anlegen ließen. Heute können Besucher beim Spaziergang unter den alten Eichen noch immer diese fürstliche Geste nachvollziehen.
Der beste Weg, die Allee zu erkunden, ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf dem gut angelegten Pfad. Eine Restaurierung im Jahr 2018 hat die Infrastruktur erneuert und macht den Ort leicht zugänglich.
Die Allee verbindet den südlichen Teutoburger Wald mit dem nördlichen Eggegebirge am Gauseköte-Pass. Dieser Übergangspunkt macht sie zu einem natürlichen Drehkreuz zwischen zwei großen Waldgebieten.
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