Zisterzienserinnenkloster Wald, Zisterzienserkloster in Wald, Deutschland
Kloster Wald ist ein Zisterzienserkloster in der Gemeinde Wald in Baden-Württemberg und beherbergt erhaltene Teile eines romanisch-gotischen Kreuzgangs innerhalb eines weitläufigen Gebäudekomplexes. Neben den historischen Klosterbauten befinden sich auf dem Gelände auch moderne Schulgebäude und Wohnbereiche.
Das Kloster wurde 1212 von Burkard von Weckenstein für seine Schwestern Judintha und Ita gegründet und war damit das erste Zisterzienserkloster in Oberschwaben. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte es sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum der Region.
Im Kloster lernen heute Schülerinnen traditionelle Handwerkstechniken wie Holzarbeiten und Nähen, eingebettet in den regulären Schulalltag. Das Leben im Kloster verbindet so alte Klostertraditionen mit dem Alltag junger Menschen.
Das Kloster ist ein aktiver Standort mit laufendem Schulbetrieb und Wohnnutzung, daher ist ein Besuch nur zu bestimmten Zeiten möglich. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch zu informieren und den Alltag der dort lebenden und lernenden Menschen zu respektieren.
Im Jahr 1784 unterhielt das Kloster zwölf große Fischteiche, die eigens angelegt worden waren, um die Nonnen in Fastenzeiten zu versorgen. Dieses System zeigt, wie gut durchdacht die wirtschaftliche Selbstversorgung des Klosters organisiert war.
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