Schloss Beichlingen, Königspalast in Beichlingen, Deutschland
Schloss Beichlingen ist eine Palastanlage in Thüringen aus mehreren Gebäudekomplexen, darunter das Hochhaus aus dem 13. Jahrhundert, das Neue Schloss und eine Kapelle mit Renaissancearchitektur. Die verschiedenen Bauteile entstanden in unterschiedlichen Epochen und bilden zusammen ein großes Ensemble.
Das erste bekannte Zeugnis des Schlosses stammt von 1014, als es Bischof Thietmar von Merseburg als kaiserliches Gut erwähnte. Im Laufe der Mittelalter und der frühen Neuzeit wechselte es mehrfach den Besitzer und wurde immer wieder umgebaut.
Die Familie von Werthern prägte diesen Ort über Jahrhunderte, wobei ihre Angehörigen als Offiziere und Beamte die Region mitgestalteten. Besucher können heute noch sehen, wie die verschiedenen Gebäudeteile ihre lange Verbindung zum Ort widerspiegeln.
Das Schloss funktioniert heute als Hotel mit thematischen Doppelzimmern, eigenen Badezimmern und Flachbildfernsehern. Die Anlage kann bis zu zehn Personen beherbergen und bietet Unterkunft in restaurierten historischen Räumen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss als Ausbildungsstätte für Lehrer, Kindergärtnerinnen und Veterinärtechniker. Diese Nutzung als Bildungseinrichtung prägte den Ort für mehrere Jahrzehnte und veränderte seinen Charakter.
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