Hamburger Seemannskirchen, Nordische Seemannskirchen in Neustadt, Deutschland
Die Hamburger Seemannskirchen sind vier unterschiedliche Gotteshäuser, die in der Portugiesischen Straße zwischen der Michaeliskirche und dem Hafen verteilt stehen. Jedes Gebäude wurde für eine nordische Nation erbaut und besitzt daher seine eigene Architektur und seinen eigenen Charakter.
Die vier Kirchen entstanden zwischen den 1920er Jahren und den 1960er Jahren, um Seeleuten und Migranten aus Skandinavien in Hamburgs Hafengebiet eine religiöse Heimat zu geben. Sie waren ein wichtiger Teil der Infrastruktur für diese Gemeinschaften in der Hafenstadt.
Die vier Kirchen spiegeln jeweils die Bauweise ihrer nordischen Heimat wider und dienen bis heute als Treffpunkte für Menschen aus Dänemark, Norwegen, Finnland und Schweden. Hier werden Gottesdienste in den nordischen Sprachen gefeiert und traditionelle Feste aus diesen Ländern begangen.
Die Kirchen sind über kurze Fußwegstrecken erreichbar und befinden sich in einem Viertel mit guter öffentlicher Verkehrsanbindung. Besucher können tagsüber eintreten, um die Innenräume anzuschauen, oder an regelmäßigen Veranstaltungen und Treffen teilnehmen.
Während der Adventszeit verwandeln sich die Kirchen in nordische Weihnachtsmärkte, auf denen Gemeindeglieder regionale Spezialitäten und handwerkliche Produkte aus ihren Heimatländern verkaufen. Diese saisonalen Märkte bringen die festliche Kultur der nordischen Länder direkt nach Hamburg.
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