Wilisch, Berggipfel in Glashütte, Deutschland
Wilisch ist ein Bergipfel in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge-Region mit einer Höhe von 476 Metern und markanten Basaltwänden auf der Nordwestseite. Ein alter Steinbruch prägt das Landschaftsbild und macht die geologische Struktur des Berges deutlich erkennbar.
Der Berg erhielt 1832 eine Biergaststätte, nachdem der Besitzer königliche Erlaubnis vom König Anton erhalten hatte, was die bergige Gegend für Besucher erschloss. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Gipfel 1921 als Kriegerdenkmal umgestaltet.
Der Gipfel trägt Spuren seiner Vergangenheit als Treffpunkt für Wanderer, die hier seit vielen Generationen Rast machen und die Aussicht genießen. Die Location wurde über Jahrzehnte als sozialer Ort genutzt und prägt bis heute das Verständnis der Einheimischen für diesen besonderen Berg.
Der Gipfel ist über mehrere Wanderwege erreichbar, die zwischen kurzen Touren von etwa 6 Kilometern und längeren Strecken von über 20 Kilometern variieren. Die Anstiege unterscheiden sich stark, daher sollte man je nach Kondition und Zeit den passenden Weg wählen.
Auf der Nordseite des Berges treten zwei eisenhaltige Quellen aus dem Boden, die man an ihrer rostbraunen Färbung erkennt. Diese werden besonders deutlich sichtbar, wenn Schnee fällt und den Kontrast verstärkt.
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