Iberger Tropfsteinhöhle, Schauhöhle in Bad Grund, Deutschland.
Die Iberg-Tropfsteinhöhle ist eine natürliche Höhle, die sich etwa 300 Meter durch Kalksteinschichten zieht und von Stalaktiten, Stalagmiten und mineralreichen Ablagerungen geprägt ist. Der Höhlenraum liegt auf etwa 440 Metern Höhe und zeigt überall beeindruckende geologische Formationen.
Bergleute, die im 16. Jahrhundert Eisenerz abbauten, entdeckten zufällig dieses unterirdische System. Die erste dokumentierte Erforschung fand 1723 durch den Arzt Franz Brückmann statt, der das System wissenschaftlich beschrieb.
Die lokale Folklore erzählt von König Hübich und seinem Zwergenfolk, die dem Berg seit Generationen eine mystische Bedeutung verleihen. Diese Legenden sind heute noch Teil der Identität des Ortes und prägen, wie Menschen über den Berg sprechen.
Der Besuch wird durch regelmäßige Führungen ermöglicht, die Besucher sicher durch die Höhle leiten und dabei Erklärungen geben. Es ist ratsam, festes Schuhwerk mitzubringen und sich auf wechselnde Lichtverhältnisse und Bodenbeläge vorzubereiten.
Die Höhle zeigt ungewöhnliche umgekehrte Wasserspuren an den Wänden, die durch spezifische Mineralverwitterung entstanden sind. Diese kupferfarbigen Stalaktiten und Stalagmiten entstehen durch chemische Prozesse, die an diesem Ort besonders sichtbar werden.
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