Jagsttalbrücke, Stahlträgerbrücke in Widdern, Deutschland
Die Jagsttalbrücke ist eine Stahlkonstruktion, die sich etwa 880 Meter über das Jagsttal erstreckt und acht Spannfelder mit unterschiedlichen Längen aufweist. Das längste Feld misst rund 150 Meter und wird durch massive Pfeiler gestützt, die den Boden des Tales durchstoßen.
Der Bau dieser Brücke begann 1971 und wurde 1974 abgeschlossen, um eine direkte Verkehrsverbindung über das Jagsttal zu schaffen. Das Projekt war Teil des Ausbaus der modernen Autobahnen in Baden-Württemberg während dieser Zeit.
Die Brücke zeigt, wie Verkehrsbauwerke in den 1970er Jahren gestaltet wurden und prägt bis heute das Landschaftsbild des Jagstals. Ihre markante Form ist aus der Umgebung deutlich sichtbar und hat sich in die visuelle Identität der Region eingeprägt.
Die Brücke liegt zwischen den Abfahrten Osterburken und Möckmühl und trägt vier Spuren Verkehr auf einer Höhe von etwa 75 Metern über der Talsohle. Die beste Zeit zum Beobachten ist bei Tageslicht, wenn die Struktur deutlich sichtbar ist.
Das Brückendeck besteht aus einem hohlen Stahlkasten mit etwa 30 Metern Breite oben und nur 10,7 Metern an der Basis, was dem Bauwerk ein ungewöhnliches kegelförmiges Profil verleiht. Dieses innovative Design ermöglichte es, Material zu sparen und gleichzeitig die erforderliche Stabilität zu erreichen.
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