Kleinstes Haus, Fachwerkhaus in Wernigerode, Deutschland
Das Kleinste Haus ist ein Fachwerkgebäude in Wernigerode, das sich mit einer Breite von etwa 3 Metern zwischen zwei Nachbarhäuser zwängt. Die drei Etagen enthalten im Erdgeschoss eine Küche, in der ersten Etage ein kleines Wohnzimmer und in der oberen Etage Schlafräume.
Das Haus wurde 1792 erbaut und diente über Generationen hinweg als Wohnraum für Handwerkerfamilien wie Pfeifenbohler, Weber und Schuster. Im frühen 20. Jahrhundert führte ein Postbeamter modernste Technologien wie Strom und fließendes Wasser ein.
Das Haus spiegelt das Leben von Handwerkerfamilien wider, die in der Nähe der alten Stadtmauer in beengten Verhältnissen wohnten. Besucher sehen heute, wie Menschen sich geschickt an minimale Grundflächen anpassten und dennoch ihre Häuser bewohnbar machten.
Das Haus ist von außen sichtbar und gehört zu einer Route durch die historischen Holzbauten der Altstadt. Die engen Gassen ringsum bieten ausreichend Platz zum Stehen und Fotografieren.
Mit bis zu elf Personen, die gleichzeitig in diesem Haus lebten, war der Platzmangel extrem und erforderte geschickte Raumnutzung. Solche hohen Belegungen waren damals typisch für ärmere Schichten in dieser Gegend.
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