Kanitz-Kyawsche Gruft, Barockes Mausoleum in Hainewalde, Deutschland.
Die Kanitz-Kyawsche Gruft ist ein Sandstein-Mausoleum in Hainewalde mit symmetrischen Fassaden und sechzehn allegorischen Figuren sowie Flammenvasen an den Ecken. Das Bauwerk beeindruckt durch seine barocke Detailgestaltung und die handwerkliche Sorgfalt der Steinmetzarbeiten.
Otto Ludwig von Kanitz beauftragte 1715 den böhmischen Bildhauer Franz Biener mit dem Bau dieser Grabkammer. Das Werk ersetzte eine frühere Herrenhofanlage an derselben Stelle.
Die allegorischen Figuren an den Außenwänden zeigen kontrastierende Paare, die irdische Trauer gegen himmlische Freude darstellen.
Das Mausoleum steht an der Adresse Am Kirchberg 6 und kann von außen besichtigt werden. Die Fassade ist vollständig zugänglich und lädt zum ruhigen Betrachten der Details ein.
Im Jahr 2006 entdeckte man eine verborgene Grabkammer mit gut erhaltenen Sargen, die noch vor der Erbauung der Gruft stammten. Diese Funde, darunter sterbliche Reste aus dem Jahr 1597, zeigen, dass die Stelle seit über 400 Jahren als Begräbnisstätte genutzt wird.
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