Kreuzviertel, Stadtviertel in Dortmund, Deutschland
Das Kreuzviertel ist ein Stadtteil in Dortmund mit vier- bis fünfgeschossigen Wohngebäuden, die dicht nebeneinander angeordnet sind und überwiegend aus dem späten 19. Jahrhundert stammen. Die Straßenzüge wie Liebigstraße und Lindemannstraße prägen das Bild durch diese Architektur und strukturieren das Viertel in typischer Blockbauweise.
Das Viertel entstand nach dem Eisenbahnbau von 1874 durch die Rheinische Eisenbahngesellschaft, als das Gelände von industriellen Flächen in Wohngebiete umgewandelt wurde. Zwischen 1902 und 1908 erfuhr der Stadtteil dann sein größtes Wachstum mit umfangreichen Wohnungsbaumaßnahmen.
Die Heilig-Kreuz-Kirche prägt das Zentrum des Viertels und verleiht dem Ort seinen Namen, während die Straßen von Cafés und Restaurants geprägt sind, wo sich vor allem Studierende treffen. Das Viertel lebt von dieser Mischung aus religiösem Wahrzeichen und studentischem Leben, die täglich das Gesicht der Gegend bestimmt.
Das Viertel ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden, mit Straßenbahnen und Buslinien sowie U-Bahn-Stationen an Mollbrücke und Saarlandstraße. Für Besucher ist die Gegend leicht erreichbar und bietet gute Umsteigemöglichkeiten zu anderen Stadtteilen.
An Spieltagen von Borussia Dortmund wird die Lindemannstraße zur Anlaufstelle für Fußballfans, die zum Stadion strömen. Diese temporäre Umwandlung zeigt, wie sehr der Alltag im Viertel von der Nähe zum Fußball geprägt wird.
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