Kurhausbad, Architekturdenkmal in Bad Kissingen, Deutschland.
Das Kurhausbad ist ein Badehaus in Bad Kissingen mit einer dreiflügeligen Struktur im klassischen Stil, ausgestattet mit über 100 Badekabinen und Buntglasfenstern im Treppenhaus. Die Räume sind mit hochwertigen Materialien wie Terrakotta und Porzellan ausgestattet, die dem Gebäude Eleganz verleihen.
Das Gebäude entstand zwischen 1926 und 1927 nach Entwürfen des Architekten Max Littmann und ersetzte ein älteres Badehaus von 1855, das nur 16 Badekabinen und zwei Duschmaschinen bot. Der Neubau war ein deutliches Zeichen der Modernisierung und Expansion des Spa-Angebotes in Bad Kissingen.
Die Wände im Inneren sind mit Nymphenburger Porzellan und rotbraunen Terrakottaziegeln verziert, auf denen Gedichte von Joseph Victor von Scheffel eingraviert sind. Diese Ausstattung zeigt, wie viel Wert auf künstlerische Details in diesem Badehaus gelegt wurde.
Das Gebäude befindet sich in der Prinzregentenstraße 6 und ist derzeit für Besucher nicht geöffnet, da die Renovierung durch den Freistaat Bayern noch nicht abgeschlossen ist. Es empfiehlt sich, die Fassade und die Außenansicht von der Straße aus zu bewundern und sich vorher über mögliche Öffnungszeiten oder Führungen zu erkundigen.
Der Römisch-Irische Dampfbad ist mit speziellen Fliesen von Villeroy & Boch aus 1927 ausgestattet, die zu den bemerkenswertesten Originalkomponenten des Hauses gehören. Diese Fliesen zeigen die hohe handwerkliche und künstlerische Qualität, die bei der Gestaltung dieses Thermalbades berücksichtigt wurde.
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