St. Mariä Himmelfahrt, Brutalistische Kirche in Unterbach, Düsseldorf, Deutschland
St. Mariä Himmelfahrt ist ein Kirchengebäude aus Beton im Stil des Brutalismus, das mit seinem achteckigen Grundriss und vier Stützpfeilern auffällt. Ein freistehender Turm aus Rohbeton prägt die Außenansicht und lässt das Gebäude im Stadtteil Unterbach deutlich erkennbar sein.
Der Architekt Josef Lehmbrock erbaute das Gotteshaus 1963 als modernes Nachfolgebauwerk für eine ältere Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Die neue Konstruktion entstand in einer Zeit, in der Brutalismus die kirchliche Architektur prägte.
Der Innenraum zeigt sich als moderner Ort, der die Gemeinschaft beim Betreten sofort erfasst. Die Betonformen schaffen eine besondere Raumwirkung, die Gläubige zur inneren Ruhe einlädt.
Das Gotteshaus liegt in einem geplanten Wohnviertel und ist zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar. Besucher sollten auf regelmäßige Gottesdienste achten und können sich vorab informieren, wann die Kirche für Besichtigungen offen ist.
Das Gebäude steht auf dem Wittenbruchplatz, einem geplanten Wohnviertel, das der Architekt selbst bewohnt hat. Seine Nähe zum eigenen Zuhause ermöglichte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Ort und seiner Funktion.
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