Lemmie, Ortsteil in Gehrden, Deutschland.
Lemmie ist ein Wohngebiet in der Stadt Gehrden und liegt auf einer Höhe von 79 Metern in Niedersachsen. Das Gebiet umfasst neun Denkmäler, darunter ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, das ursprünglich aus sieben zusammengelegten Höfen entstand.
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus einem Dokument von Papst Innozenz III. aus dem Jahr 1216, in dem eine Landübertragung an das Kloster Loccum erwähnt wird. Diese frühe kirchliche Verbindung zeigt die langfristige religiöse Bedeutung der Siedlung.
Die Kapelle des Ortes bewahrt eine Glocke aus dem Jahr 1652, die von der religiösen Tradition der Gemeinde zeugt. Solche alten Glocken prägen heute noch das Klangbild bei Feiertagen und besonderen Anlässen.
Das Gebiet ist durch vier Buslinien des Großraum-Verkehrs Hannover mit der Umgebung verbunden und verfügt über einen Haltepunkt an der Deister-Bahn. Besucher können mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht anreisen und die Gegend zu Fuß erkunden.
Das Herrenhaus, das 1852 entstand, erzählt eine ungewöhnliche Geschichte: Es wurde durch die Zusammenlegung von sieben eigenständigen Bauernhöfen geschaffen. Dieses Bauwerk zeigt, wie frühere Generationen Landbesitz umstrukturierten und dabei ein architektonisches Denkmal schufen, das bis heute sichtbar ist.
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