Marinesiedlung, Wohnsiedlung nahe Schlachtensee, Deutschland.
Die Marinesiedlung ist ein Wohngebiet am südlichen Ufer des Schlachtensees in Berlin-Steglitz-Zehlendorf, das aus mehreren Wohnhäusern besteht, die auf einer erhöhten Lage oberhalb des Seeufers stehen. Die Häuser wurden mit geräumigen Grundrissen gebaut und sind durch ihre nüchterne, funktionale Architektur geprägt, die für damalige Wohnsiedlungen typisch war.
Das Wohngebiet wurde zwischen 1938 und 1943 vom Architekten Rudolf Kühn entworfen und sollte ursprünglich Marineoffiziere unterbringen, die in der Zeit der Flottenaufrüstung nach Wohnraum suchten. Nach dem Krieg entwickelte sich die Siedlung zu einem beliebten Wohnviertel für Berliner Familien und wurde später unter Denkmalschutz gestellt.
Die Siedlung trägt ihren Namen wegen ihrer ursprünglichen Bestimmung für Marineangehörige, was noch heute in den geräumigen Grundrissen und der familien-freundlichen Ausstattung der Häuser zu erkennen ist. Die Wohnanlage wurde über Jahrzehnte hinweg als bevorzugtes Wohngebiet für Berliner Familien genutzt und prägt bis heute das Bild des südlichen Seeufers.
Der Bereich ist leicht erreichbar und eignet sich gut für einen Spaziergang entlang des Seeufers, besonders wenn man die nah gelegenen Grünflächen und den Strand erkunden möchte. Die Gegend ist ruhig und wohnlich geprägt, daher sollte man respektvolles Verhalten bewahren und die Privatsphäre der Bewohner achten.
Die Siedlung war in den 1930er Jahren Heimat von Marineoffizieren, die auf Kriegsschiffen wie der Tirpitz und Gneisenau dienten, wodurch eine oft übersehene Verbindung zur deutschen Marinegeschichte entstand. Diese historische Bewohnerschaft hinterließ Spuren in den Namen der Straßen und in der Erinnerung älterer Bewohner.
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