Nationalparks Wattenmeer, Nationalparkensemble an der Nordseeküste in Deutschland und Dänemark.
Die Nationalparks des Wattenmeeres erstrecken sich über die nordeuropäische Küste und umfassen ein Netzwerk von Wattflächen, Salzwiesen und vorgelagerten Inseln. Die Landschaft wechselt ständig zwischen Wasser und Land durch den Gezeitenverlauf.
Der Naturschutzgebiet-Status begann in den 1980er Jahren in Deutschland mit der Ausweisung erster Schutzgebiete. Dänemark folgte später mit seiner eigenen Gebietsauszeichnung.
Die Nationalparks sind mit den traditionellen Lebensweisen der Küstengemeinden verbunden, die seit jeher von Fischerei und dem Wattenmeer geprägt sind. Diese Praktiken lassen sich heute noch in den lokalen Dörfern und Hafenanlagen beobachten.
Besucher können bei Ebbe an geführten Wattwanderungen teilnehmen und Seehunde beobachten, während markierte Wege durch die verschiedenen Lebensräume führen. Die beste Zeit ist bei niedrigem Wasser, wenn große Flächen zu Fuß zugänglich werden.
Das Wattenmeer erleben täglich eine gigantische Wasserbewegung, bei der sich die Landschaft zwischen Meer und Land verwandelt. Diese Gezeitenbewegung ist einer der größten natürlichen Vorgänge in Europa und prägt die gesamte Ökologie des Gebietes.
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