Naturkunde-Museum Bamberg, Naturkundemuseum in der Altstadt, Bamberg, Deutschland
Das Naturkunde-Museum Bamberg ist ein Naturgeschichtemuseum in der Bamberger Altstadt mit Vogelpräparaten, konservierten Säugetieren, Wirbellosen, Arthropoden und Weichtieren. Die Objekte sind in traditionellen hölzernen Vitrinen mit blauer Beleuchtung ausgestellt.
Das Museum geht auf 1791 zurück, als Fürstbischof Franz von Erthal ein Naturalienkabinett als Teil des Jesuitenkollegs gründete. Aus dieser Zeit stammt die Sammlung von Objekten, die später im Museum gezeigt werden.
Die Vogelsammlung zeigt seltene Exemplare wie die ausgestorbene Wandertaube und spiegelt wissenschaftliche Sammlungspraktiken aus dem späten 18. Jahrhundert wider. Die Präparate vermitteln einen Eindruck davon, wie Naturforscher damals Tiere dokumentierten und ordneten.
Das Museum liegt in Bambergs Altstadt und ist leicht zu Fuß erreichbar, wenn man durch die historischen Gassen läuft. Besucher sollten genug Zeit einplanen, um die Vitrinen in Ruhe zu betrachten, da die Sammlung detaillierte Objekte enthält.
Die Sammlung enthält pomologische Wachsmodelle aus dem frühen 19. Jahrhundert, die detaillierte Darstellungen von Äpfeln, Kirschen, Pflaumen und Birnen zeigen. Diese Modelle dienten wissenschaftlichen Zwecken und sind heute seltene Beispiele für historische Lehrmethoden.
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