Nibelungenbrücke Worms, Denkmalgeschützte Straßenbrücke in Worms, Deutschland
Die Nibelungenbrücke ist eine Straßenbrücke aus Spannbeton, die den Rhein überquert und Worms mit den gegenüberliegenden Gemeinden verbindet. Das Bauwerk besteht aus zwei nebeneinander verlaufenden Fahrbahnen und wird von einem markanten Turm am nördlichen Ende geprägt, der das Stadttor darstellt.
Das Bauwerk wurde 1953 fertiggestellt und ersetzt die frühere Ernst-Ludwig-Brücke, die im März 1945 beim Rückzug der deutschen Truppen zerstört wurde. Der Neubau markierte den Wiederaufbau der Verkehrswege nach dem Zweiten Weltkrieg in diesem Bereich.
Der Name der Brücke bezieht sich auf die Nibelungensage, die in Worms ihre berühmteste Geschichte hat. Der Turm am nördlichen Ende zeigt das Wappenschild der Stadt und vermittelt das Gefühl von lokalem Stolz beim Überqueren.
Die Brücke ist als Hauptverkehrsweg täglich von Fahrzeugen genutzt und bietet Gehwegen für Fußgänger. Besucher, die die Brücke zu Fuß überqueren möchten, sollten auf den Verkehr achten und die gekennzeichneten Bereiche für Fußgänger nutzen.
Die Brücke war Deutschlands erstes Bauwerk dieser Art, das mit der Freivorbau-Methode aus Spannbeton errichtet wurde. Diese innovative Konstruktionstechnik ermöglichte es, ein solch großes Bauwerk über den breiten Fluss zu spannen, ohne während des Baus Gerüste zu benötigen.
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