Ostdeutscher Rosengarten, Rosengarten in Forst, Deutschland
Der Rosengarten Forst ist eine großflächige Rosensammlung mit über eintausend Sorten, die sich entlang der Neiße erstreckt und sowohl historische als auch moderne Züchtungen vereinigt. Der Garten ist nach thematischen Bereichen strukturiert, wobei zahlreiche tausend Rosenbüsche in sorgfältig angelegten Beeten organisiert sind.
Der Garten entstand 1913 als Ausstellung zur Feier des 25-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Wilhelm II. Nach Zerstörungen im Krieg wurde die Anlage wiederaufgebaut und entwickelt sich seither zu einem internationalen Zentrum für Rosenzüchtung.
Der Garten ist Schauplatz des jährlichen Rosengarten-Festtage, das Ende Juni stattfindet und Rosenzüchter sowie Besucher anzieht. Die Veranstaltung verbindet Ausstellungen von geschnittenen Rosen mit lokalen Traditionen, die das Zusammenleben der Gemeinde prägen.
Der Haupteingang liegt in der Nähe der Flora-Brunnenstatue und bietet Orientierung für den Besuch. Audioführungen ermöglichen Selbstführungen durch die verschiedenen thematischen Bereiche, sodass Besucher in ihrem eigenen Tempo erkunden können.
Der Bereich Neue Sorten präsentiert regelmäßig über zweihundertfünfzig frisch gezüchtete Rosensorten von Züchtern weltweit. Diese Tradition der Beobachtung neuer Züchtungen wird seit den 1930er-Jahren kontinuierlich fortgesetzt.
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