Osterkirche, Kirchengebäude in Hamburg-Eilbek
Die Osterkirche ist eine Kirchengemeinde im Stil der Neogotik in Berlin-Wedding, die 1910 bis 1911 von den Architekten Georg Dinklage, Ernst Paulus und Olaf Lilloe erbaut wurde. Das Gebaude zeigt rote Backsteine, hohe Fenster, spitzbogige Tore und einen etwa 40 Meter hohen Turm mit vereinfachtem Dach, wahrend das Innere durch Tageslicht und bunte Wandmalereien zur Ostergeschichte gepragt wird.
Die Osterkirche wurde 1910 gegründet, um die schnell wachsende Gemeinde im Wedding-Viertel zu bedienen, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts zunahm. Nach schweren Beschadigungen im Zweiten Weltkrieg wurde sie 1946 erstmals wieder in Betrieb genommen und erhielt 1953 einen vereinfachten Dachturm, 1966 eine neue Orgel und 1969 ein neues Fenster.
Die Osterkirche trägt ihren Namen zur Feier der Auferstehung Christi und prägt das Gemeindeleben im Wedding seit ihrer Gründung. Der Name "Oster Gemeinde" spiegelt wider, wie wichtig die Osterbotschaft für die Menschen ist, die sich hier zu Gottesdiensten und Gemeinschaftstreffen zusammenfinden.
Die Kirche befindet sich an der Ecke Samoa- und Sprengelstrasse im Wedding-Viertel und ist wegen ihres hohen Turms leicht von weitem zu erkennen. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Kirche ein aktiver Gemeindeort ist, daher sind Gottesdienste und Veranstaltungen gute Zeiten zum Besuch, wahrend ruhige Momente auch fur stilles Gebet und Reflexion offen sind.
Die Kirche behielt ihre ursprunglichen Glocken aus dem Jahr 1911 bei, die in Bochum gegossen wurden und bei Kriegsmaterialsammlungen im 20. Jahrhundert bewusst verschont blieben. Diese Glocken mit ihren speziellen Inschriften und unterschiedlichen Tonhohen lauten noch heute zu Gottesdiensten und machen die Osterkirche zu einem seltenen Beispiel fur kontinuierliche handwerkliche Tradition.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.