Onkel Pö, Musikclub in Eppendorf, Hamburg, Deutschland
Das Onkel Pös Carnegie Hall war ein Musikclub in Eppendorf, einem Hamburger Stadtteil, der verschiedene Genres von Jazz über Rock bis hin zu New Wave präsentierte. Der Raum verfügte über einen zentralen Flügel und eine Bühne, die sich an die wechselnden Bedürfnisse der auftretenden Künstler anpasste.
Der Club eröffnete Ende der 1960er Jahre am Mittelweg und zog 1970 an den Lehmweg 44 um, wo er bis zu seiner Schließung am 1. Januar 1986 blieb. Über fünfzehn Jahre hinweg entwickelte sich der Veranstaltungsort zu einer festen Anlaufstelle für nationale und internationale Musiker.
Der Veranstaltungsort wurde nach einem Hamburger Kneipenbesitzer benannt, dessen Spitzname „Onkel Pö
Der Veranstaltungsort lag im Hamburger Stadtteil Eppendorf und war über den öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar. Die Programmgestaltung umfasste regelmäßige Auftritte an mehreren Abenden pro Woche, wobei die Türen meist eine Stunde vor Beginn öffneten.
Im Jahr 1979 führte ein Stromausfall zu einem spontanen Auftritt von Joe Cocker, der bei Kerzenschein spielte. Diese improvisierte Darbietung wurde zu einer der bekanntesten Anekdoten aus der Geschichte des Clubs.
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