Propsteikirche St. Remigius, Romanische Kirche auf dem Remigiusberg, Deutschland
Die Propsteikirche St. Remigius auf dem Remigiusberg ist ein romanischer Sakralbau mit einer länglichen Grundform, drei spitzbogigen Fenstern und einem Nordturm. Das Innere wird durch ein modernes Mühleisen-Orgel mit zwölf Registern geprägt, die den liturgischen Raum mit Musik erfüllt.
Mönche aus dem Kloster St. Remi in Reims gründeten die Kirche 1127, wie ein Dokument des Mainzer Erzbischofs bezeugt. Nach der Auflösung des Klosters im 16. Jahrhundert wurde das Gebäude zur Schlosskapelle einer lokalen Adelsfamilie umgenutzt.
Die Kirche war lange Zeit mit der Grafenfamilie von Veldenz verbunden, die hier ihre Grablegen errichteten und das Gotteshaus als Kapelle nutzten. Besucher können heute in den Räumen noch die historische Verbindung zwischen dem Adelsgeschlecht und dem Heiligtum spüren.
Das Gebäude liegt auf einem Hügel und ist zu Fuß über Wege erreichbar, die von verschiedenen Seiten hinführen. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Gottesort handelt und daher je nach Veranstaltungen zugänglich sein kann.
Der Nordturm stammt aus dem 12. Jahrhundert und war ursprünglich als Verteidigungsbau konzipiert, nicht als Kirchturm. Durch eine spitzbogige Tür verbindet sich dieser mittelalterliche Wehrturm direkt mit dem Chor des Gotteshauses.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.