Ruine Ramstein, Burgruine in Tennenbronn, Deutschland
Die Ruine Ramstein ist eine mittelalterliche Burganlage in der Oberenschiltach-Gegend bei Tennenbronn auf etwa 688 Metern Hohe. Die Steinreste zeigen noch die charakteristische kreisformige Grundform mit Mauerabschnitten, die einen guten Uberblick uber die fruheren Raumaufteilungen bieten.
Die Burg entstand vor dem Jahr 1137 und diente den Herren von Ramstein als Residenz, bis ihre Linie um 1280 endete. Die Anlage wechselte dann zu den Falkenstein-Ramsteins und verschwand erst nach politischen Umwalzungen der Fruhen Neuzeit.
Der Name stammt von der Lage auf einem Felsen im Schiltachtal, wo die Steinmauern noch heute die mittelalterliche Bauweise zeigen. Man kann die Spuren der einstigen Wohnräume und der Befestigungsanlage erkunden, die das Leben damals geprägt haben.
Der Ort ist uber markierte Wanderwege in der Gegend um Tennenbronn erreichbar, die sich gut durch die naturliche Landschaft verteilen. Am besten besucht man die Ruine bei trockenem Wetter, da die Pfade steiler werden und die Steine glatt sein konnen.
Die Burg wurde 1451 nach einer Belagerung mit Brandpfeilen zerstort und seitdem nie wieder aufgebaut. Kaiser Friedrich III. vermittelte danach Friedensverhandlungen, die die Region beeinflußten.
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