Schloss Tagmersheim, Renaissance-Schloss in Tagmersheim, Deutschland.
Schloss Tagmersheim ist ein dreistöckiges Renaissancebauwerk mit sieben Fensterachsen und einem Walmdach im ländlichen Osten Bayerns. Die Struktur zeichnet sich durch klassische Renaissance-Proportionen aus und liegt inmitten eines großzügig gestalteten Grundstücks.
Der Bau entstand um 1600 als Verwaltungssitz unter Wolf Lorenz Wallrab und erhielt seine heutige Form durch eine umfangreiche Erweiterung im Jahr 1825 unter dem Bankier Daniel von Wohnlich. Diese Umbau-Phase prägte die endgültige Gestalt des Gebäudes.
Das Schloss ist seit 2007 als Poloanlage bekannt, was zeigt, wie dieser Ort seinen Zweck gewandelt hat. Die Reitkultur prägt heute das tägliche Leben auf dem Gelände und gibt dem historischen Gebäude eine ganz neue Bedeutung im modernen Landschaftsleben.
Das Schloss bleibt in privatem Besitz und ist nicht für öffentliche Besichtigungen zugänglich. Besucher können die Außenfassade und das Gelände von außen betrachten, besonders die beeindruckenden Lindenbäume rund um das Gebäude.
Das Gelände beherbergt Bayerns größte Lindenbaum-Allee mit etwa 120 alten Exemplaren, die das Schloss säumen. Diese außergewöhnliche Sammlung macht den Ort botanisch bemerkenswert und prägt das Erscheinungsbild des Anwesens.
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