Schloss Wörth an der Donau, Renaissance-Schloss in Wörth an der Donau, Deutschland
Schloss Wörth an der Donau ist eine Burganlage in Bayern mit rechteckigem Grundriss und Befestigungsmauern, wobei ein zweigeschossiges Haupttor von 1525 und ein Befestigungsgebäude von 1605 besonders auffallen. Die Gesamtanlage bildet eine geschlossene Struktur mit Wohnräumen und einer Kapelle.
Die Anlage wurde ursprünglich im 10. Jahrhundert als Festung gegründet und später im 16. Jahrhundert zu einer Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Regensburg umgebaut. Diese Umwandlung prägte sein Aussehen und seine Rolle bis heute.
Die Schlosskapelle St. Martin zeigt Kunstwerke regionaler und italienischer Maler, die das künstlerische Netzwerk der Zeit widerspiegeln. Besucher können heute sehen, wie diese Werke den sakralen Raum prägen und von der künstlerischen Bedeutung des Ortes erzählen.
Die Anlage ist heute als Altenheim in Betrieb und wird von außen sichtbar, aber der Innenraum ist für reguläre Besucher nicht frei zugänglich. Interessierte sollten vorher Informationen zur aktuellen Besuchsmöglichkeit einholen.
Im Inneren der Anlage befinden sich zwei historische Brunnen unterschiedlicher Epochen: ein Springbrunnen aus 1636 und ein Schöpfbrunnen vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Diese beiden Wasserbauten zeigen, wie lange das Schloss bereits bewohnt war.
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