Schloss Oberaufseß, Mittelalterliche Burg in Aufseß, Oberfranken, Deutschland.
Schloss Oberaufseß erhebt sich auf 429 Metern Höhe über einem Hügel, der das Aufseßtal überblickt, mit Verteidigungsmauern, die durch vier Rundtürme verstärkt sind, und einem zentralen Wohnkomplex, umgeben von historischen Wirtschaftsgebäuden.
Erstmals 1114 als Besitz von Herolt de Ufsaze dokumentiert, überstand die Burg mehrere Zerstörungen während der Hussitenkriege 1430, des Bauernkriegs 1525 und des Dreißigjährigen Kriegs vor dem Wiederaufbau 1677.
Der Schlosskomplex umfasst eine gotische Kapelle mit einem spätmittelalterlichen Flügelaltar aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, der sowohl als religiöser Ort als auch als Bewahrer des regionalen architektonischen Erbes Bayerns dient.
Das Schloss ist täglich von April bis Oktober außer samstags geöffnet, mit Erwachseneneintritt zu 3,50 Euro und Kindertickets zu 2 Euro, bietet Führungen nach vorheriger Anmeldung an.
Der mittelalterliche Bergfried beherbergt ein Studierzimmer, das Hans von und zu Aufseß um 1822 einrichtete, wo der Gründer des Germanischen Nationalmuseums seine antiquarischen Forschungen und wissenschaftlichen Arbeiten durchführte.
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