Schloss Obersalwey, Schloss in Deutschland
Schloss Obersalwey ist ein Herrenhaus in Eslohe, Nordrhein-Westfalen, das sich durch weiße Verputzung, zwei Stockwerke und ein markantes Walmdach auszeichnet. Ein runder Turm mit polygonaler Haube prägt die nordöstliche Ecke, während sieben Fensterachsen die Fassade gliedern und dem Bau eine klare, symmetrische Struktur geben.
Das Anwesen wurde um 1540 von Jost von Schade erbaut und behielt seinen ursprünglichen Charakter bis 1820, als es seine heutige Form erhielt. Nach einem Brand 1834 wurde es nach alten Vorbildern wiederaufgebaut, später wechselte es mehrfach den Besitzer, bis es 1908 zur Familie von Spee kam und schließlich 1984 unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Das Schloss steht als Zeugnis der regionalen Adelskultur des Sauerlandes und erinnert an die Traditionen von Herrenhäusern, die das Landschaftsbild prägten. Die schlichte, weiße Verputzung und die rechteckige Form spiegeln den Baustil wider, der in dieser Gegend üblich war und noch heute das Erscheinungsbild der Region beeinflusst.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist von außen einsehbar, aber Besichtigungen im Inneren sind nicht möglich. Die Anlage liegt in ruhiger Lage mit gepflegten Grünflachen und ist am besten zu Fuß erreichbar, wobei die Umgebung zu gemächlichen Spaziergängen einlädt.
Das Schloss wurde nach einem verheerenden Brand von 1834 nicht einfach erneuert, sondern bewusst nach alten Vorbildern wiederaufgebaut, um seinen ursprünglichen Charakter zu bewahren. Diese Entscheidung machte es zu einem Beispiel dafür, wie lokale Familien ihre Bautraditionen pflegten, statt modernen Stilen zu folgen.
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