Schloss Otting, Denkmalgeschütztes Schloss in Otting, Deutschland
Ottinger Schloß ist ein Schloss in Otting mit klassischen bayerischen Merkmalen wie Ställen, einer Kapelle und einem separaten Getreidespeicher. Das Anwesen umfasst auch verwaltungsabteilungen im Erdgeschoss und eine Brauerei aus dem frühen 19. Jahrhundert mit Taverne und unterirdischen Lagerkellern.
Das Schloss wechselte zwischen 1617 und 1789 mehrfach den Besitzer, bis Friedrich von Schönfeld es 1816 erwarb. Schönfelds Verbindung zum königlichen Hof als Halbbruder von König Max I. prägte die Zukunft des Anwesens nachhaltig.
Die Kapelle im Schloss war ein wichtiger Ort für die Familie und ihre Gäste, mit einem Gewölbe für Bestattungen, das noch heute zu sehen ist. Diese religiöse Funktion war für Adelsfamilien dieser Zeit charakteristisch und prägte das tägliche Leben im Schloss.
Der Besuch ist am besten möglich, wenn man sich Zeit für das gesamte Anwesen nimmt, da die verschiedenen Gebäude in unterschiedlichen Teilen des Komplexes verteilt sind. Es empfiehlt sich, zuerst die Schlossgebäude zu erkunden und dann die separaten Wirtschaftsgebäude wie den Speicher und die Brauerei zu besichtigen.
Der Hof wurde berühmt, als König Maximilian Joseph und sein ganzer Hofstaat zur Beisetzung seines Neffen Karl August anreisten. Der junge Graf von Otting-Fünfstetten war mit nur 28 Jahren nach der russischen Kampagne gestorben und erhielt damit ein Begräbnis von königlicher Bedeutung.
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