Schloss Rügland, Wasserschloss in Rügland, Deutschland
Schloss Rügland ist eine Burganlage mit zwei unterschiedlichen Bauteilen: das Alte Schloss mit Fachwerkoberbau und das Neue Schloss mit Mansarddach, die zusammen eine hufeisenfromige Form bilden. Die Gesamtanlage liegt in der Franken-Region und ist sowohl architektonisch als auch funktional ein zweigeteiltes Ensemble.
Die erste Erwahnung von Rügland stammt aus dem Jahr 1137, als Berta, Witwe von Gerunch von Wielandsheim, Besitzrechte erhielt. Spater wurde es ein Lehen des Klosters St. Gumbert in Ansbach und durchlief verschiedene Phasen der Entwicklung.
Die Kapelle St. Elisabeth im Erdgeschoss des Alten Schlosses dient heute als katholische Pfarrkirche und prägt das religiöse Leben der Region. Sie zeigt, wie die Burg über Jahrhunderte hinweg ein geistliches Zentrum blieb.
Das Schloss ist von der Autobahn A6 aus erreichbar, indem man bei Ansbach abfahrt und dann der B13 zum Schild Rügland folgt. Die beste Zeit zum Besuchen ist außerhalb der Stoßzeiten, wenn die Wege ruhiger sind.
Der Neubau wurde 1714 nach Planen von Karl Friedrich von Zocha errichtet und beherbergt heute das Museum der Familie Crailsheimer. Das Museum zeigt Ausstellungen zur lokalen Geschichte und zum kulturellen Erbe der Region.
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