Schloss Schönbichl, Schloss in Deutschland
Schloss Schönbichl ist ein dreistöckiges Barockgebäude in Kranzberg auf erhöhter Lage mit Blick auf die umliegende Landschaft. Das Schloss wurde um 1682 erbaut und zeigt einen Mittelrisalit an der Südseite, mit einem schrägen Dach und einem Dachreiter, der in den 1990er Jahren wiederhergestellt wurde.
Das Schloss wurde erstmals 1197 erwähnt und diente verschiedenen Adelshäusern als Wohn- und Verwaltungssitz. Zwischen 1650 und 1808 bildete es das Zentrum einer adeligen Hofmark und blieb bis 1814 im Besitz der Freiherren von Barbier, bevor es seine Funktion wandelte.
Das Schloss trägt den Namen seiner Lage in der höhergelegenen Ortschaft Schönbichl und wird von Einheimischen als wichtiger Bezugspunkt der Gemeinde wahrgenommen. Die kleine Kapelle im Erdgeschoss wird bis heute für Gottesdienste genutzt und verbindet das Schloss mit dem religiösen Leben der Gegend.
Das Schloss liegt auf erhöhtem Gelände und ist von außen zugänglich, bietet aber keinen Besucherzugang zum Inneren. Die Lage ermöglicht gute Sichtlinien auf die umliegende Landschaft und die nahe gelegenen Dörfer von verschiedenen Positionen aus.
Der Dachreiter wurde nach hunderten von Jahren verschwunden zu sein in den 1990er Jahren wiederaufgebaut, was zeigt, wie lokal engagierte Gruppen das Schloss bewahren. Archäologische Funde in der Nähe deuten auf Siedlungen aus der Bronzezeit und frühen Latènezeit hin, die lange vor dem Schloss an diesem Ort entstanden.
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