St. Eligius, Pfarrkirche in Völklingen, Deutschland.
St. Eligius ist eine Pfarrkirche in Völklingen, die neubarockque und neoklassische Stilelemente mit Jugendstil-Details verbindet und sich durch einen markanten Turm mit breiten Pilasterstreifen auszeichnet. Das Gebäude hat ein klar gegliedertes Äußeres mit typischen architektonischen Merkmalen des frühen 20. Jahrhunderts.
Die heutige Kirche wurde 1913 fertiggestellt und ersetzte einen kleineren Vorgängerbau von 1848, der mit der wachsenden Bevölkerung Völklingens nicht mehr Platz bot. Der Neubau entstand in einer Zeit, als die Stadt durch ihre Stahlindustrie schnell expandierte.
Der Name der Kirche bezieht sich auf den heiligen Eligius, den Schutzpatron der Handwerker und Schmiede, was die enge Verbindung zwischen diesem Gotteshaus und der Metallindustrie der Stadt widerspiegelt. Besucher erkennen diese Verbindung daran, dass die Kirche tief in der Identität der Arbeitergemeinde verankert ist.
Das Gebäude ist während der Gottesdienstzeiten zugänglich, die mehrmals pro Woche stattfinden und für Besucher offen sind. Die Kirche liegt zentral in der Stadt und ist leicht zu Fuß erreichbar.
Im Inneren befindet sich eine der wenigen erhaltenen romantischen Orgeln Deutschlands aus Saarland, die 1925 von Stahlhut gebaut wurde und deren mechanische Spieltische 1982 renoviert wurden. Diese Orgel ist ein seltenes Beispiel für die Handwerkstradition des frühen 20. Jahrhunderts.
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