St. Canisius, Pfarrkirche im Stadtteil Hadern, München, Deutschland
St. Canisius ist eine Pfarrkirche im Münchner Stadtteil Hadern, die mit ihren neobarocken Merkmalen und einer kunstvollen Innenausstattung besticht. Das Gebäude prägt den Platz mit seiner markanten Fassade und zeigt detaillierte architektonische Elemente, die das handwerkliche Können seiner Zeit widerspiegeln.
Cardinal Faulhaber legte 1925 den Grundstein für diese Kirche, was ihre Bedeutung in der Pfarrgeschichte unterstreicht. Das Gebäude wurde nach Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg beschädigt und später wiederhergestellt, wodurch es sich in seinen heutigen Formen zeigt.
Die Kirche ist dem heiligen Petrus Kanisus gewidmet, einem Jesuitenprediger aus dem 16. Jahrhundert, was ihre religiöse Identität prägt. Der Name spiegelt die starke katholische Tradition des Viertels wider, die bis heute in den regelmäßigen Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen lebendig ist.
Der Eintritt ist frei, und Besucher können die Kirche außerhalb der Gottesdienste besichtigen, wobei die genauen Öffnungszeiten vor Ort zu erfragen sind. Der Ort liegt an der Canisiusplatz in Hadern und ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Das Gebäude wurde unter der Nummer D-1-62-000-1048 in das Verzeichnis der Bayerischen Denkmäler aufgenommen, was seine architektonische Bedeutung für die Region dokumentiert. Diese offizielle Anerkennung zeigt, dass die Kirche nach ihrer Wiederherstellung erneut als Kulturdenkmal von Wert erachtet wurde.
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