Siedlung Neuhausen, Kulturerbe-Ensemble in München, Deutschland.
Neuhausen ist ein Wohnviertel in München mit einer Sammlung von Gebäuden aus dem frühen 20. Jahrhundert, die den Aufbau neuer Stadtteile dieser Zeit zeigen. Die Häuser stehen in organisierten Straßenmustern und vermischen Wohnraum mit Gewerbeflächen, wie es für die städtische Entwicklung dieser Epoche typisch war.
Das Viertel entstand um 1900, als München stark wuchs und neue Wohngebiete für Tausende Menschen brauchte, die in die Stadt zogen. Der Name und die Gestaltung zeigen den Willen, diese neue Bevölkerung in geplanten, stabilen Vierteln unterzubringen.
Das Viertel trägt seinen Namen zu Recht: Die Architektur zeigt, wie München um 1900 neue Wohngebiete für Arbeiter und Angestellte schaffen wollte. Wer hier spaziert, sieht diese Absicht in den soliden Fassaden und der übersichtlichen Straßenanordnung deutlich.
Das Viertel liegt südwestlich des Zentrums und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die baumbestandenen Straßen sind flach und angenehm zum Spazieren, und es gibt überall kleine Cafes und Läden zum Erkunden.
Viele der ursprünglichen Wohnungen wurden damals für einzelne Arbeiter oder kleine Familien entworfen, mit winzigen Küchen und engen Räumen, die den Alltag der einfachen Menschen widerspiegeln. Diese Bauweise ist heute noch in vielen Häusern sichtbar und erzählt von einem ganz anderen Lebensstil als dem modernen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.