Siedlungsgeschichte Kapellenberg, Katholische Kapelle auf dem Kapellenberg in Hofheim am Taunus, Deutschland.
Die Marienkapelle steht auf einem Hügel bei Hofheim am Taunus und zeigt typische deutsche Kirchenarchitektur mit weißen Außenwänden und einem steil geneigten Dach. Der Bau ist schlicht und kompakt, mit kleinen Fenstern und einem einfachen Grundriss, der dem bescheidenen Charakter eines Kapellenbaus entspricht.
Die Kapelle wurde 1667 erbaut, nachdem Bürger und Pastor Joh. Gleidener während einer Pest-Epidemie ein Gelübde ablegten. Der Bau entstammt also einer Zeit der Noth und sollte als Zeichen des Schutzes und der Gnade dienen.
Die Kapelle ist Ziel einer jährlichen Prozession, bei der Einwohner jeden ersten Sonntag im Juli hinaufwandern und damit eine lange lokale Tradition fortsetzen. Der Ort hat für die Gemeinde eine besondere Bedeutung als Ort der gemeinsamen Andacht und des Zusammenseins.
Der Ort liegt auf einem Hügel und erfordert einen kurzen Aufstieg zu Fuß, wobei der Weg gut zugänglich ist. Besucher sollten sich auf wechselhaftes Wetter einstellen und festes Schuhwerk mitbringen, besonders wenn man früh morgens oder bei Regen kommt.
Von der Kapelle aus sieht man das gesamte Rhein-Main-Tiefland, das sich über die Landschaft erstreckt und bei klarem Wetter bis zum Horizont reicht. Diese Aussicht macht den Hügel zu einem bevorzugten Ort, um die Region von oben zu beobachten.
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