Stadtkirche Schlitz, Romanische Kirche in Schlitz, Deutschland
Die Evangelische Stadtkirche ist ein romanisches Kirchengebäude mit drei Schiffen, halbrunden Bögen und massiven Steinsäulen, die eine stabile Basilika auf der höchsten Stelle des Berges bilden. Die Struktur wird von langen Fensteröffnungen durchbrochen und bietet im Inneren einen hohen, offenen Raum.
Ein Erzbischof weihte das Gebäude am 20. September 812 ein und machte es zu einem der frühesten Steinkirchen außerhalb des unmittelbaren Fulda-Klosterbezirks. Eine Südkapelle wurde später mit einem Renaissance-Giebel 1557 erneuert und dann mit einer barocken Stuckdecke 1639 ausgestattet.
Die Kirche war über Jahrhunderte ein Zentrum für Gemeindegathering und zeigt dies durch ihre räumlichen Merkmale und künstlerischen Werke. Der Epitaph von Philipp Soldan für Agnes von Görtz und die alte Taufschüssel berichten von lokalen Familien und ihren Beziehungen zur Kirche.
Die Kirche liegt an der Straße An der Kirche 1 am höchsten Punkt des Ortes und ist zu Fuß leicht erreichbar vom Zentrum. Das Gebäude beherbergt regelmäßig Veranstaltungen, darunter ein jährliches Adventskonzert mit modernen Interpretationen traditioneller Weihnachtsmusik.
Der südliche Bereich, lokal "Paradies" genannt, hat einen Renaissance-Giebel von 1557 und birgt eine barocke Stuckdecke von 1639 mit religiösen und politischen Symbolen. Diese Kombination zeigt, wie verschiedene Kunstepochen in einem Raum nebeneinander existieren.
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