Villenkolonie Pasing II, Villenkolonie in München-Pasing, Deutschland
Die Villenkolonie Pasing II ist eine Wohnsiedlung in München zwischen der Eisenbahnlinie und dem Würm-Fluss, deren Straßen wie die Alte Allee, Apfelallee und Barystraße von Einfamilienhäusern gesäumt sind. Der Bereich besteht hauptsächlich aus individuellen Gebäuden mit breitem Grünflächenanteil, der die Bebauung strukturiert.
Die Siedlung wurde 1897 gegründet und 1899 an die Terraingesellschaft Neu-Westend AG übertragen, nachdem Architekt August Exter sich aus dem Projekt zurückzog. Diese Übergabe markierte den Beginn eines neuen Entwicklungsphasen für das Areal.
Die Gegend zeigt Merkmale der Gartenstadtbewegung durch breite, baum gesäumte Straßen und großzügig angelegte Grundstücke mit Vorgärten. Besucher können hier sehen, wie Wohnraum mit Natur kombiniert wurde, um eine offene Wohnsiedlung zu schaffen.
Das Gebiet ist mit der Münchner Verkehrsbahn leicht erreichbar und viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Besucher sollten die Straßen zu Fuß erkunden, um die Häuser und Gartenanlagen in ihrem ursprünglichen Kontext zu erleben.
Eine Kanalanlage wurde bereits bei der ursprünglichen Planung der Siedlung integriert, was dies zu einem frühen Beispiel für durchdachte Infrastruktur im Wohnungsbau Münchens machte. Dieses Wassersystem prägt bis heute die Entwässerung und das Landschaftsbild des Viertels.
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